Praxis-Mitteilungen

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Rückenlage ist für Säuglinge die sicherste Schlafposition

In Bewertung der Ergebnisse der Erforschung von Zusammenhängen zum plötzlichen Säuglingstod empfiehlt die deutsche Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DAKJ) (Zeitschrift Kinderärztliche Praxis 2000, Nr.7 vom 15.11.2000) dringend, Säuglinge auf dem Rücken und nicht im Bett der Eltern schlafen zu lassen. Die Rückenlage ist nicht nur sicherer als die Bauchlage, sondern auch sicherer als die bisher meist propagierte Seitenlage, bei der doch viele Kinder in die Bauchlage gelangen.
Als weitere wichtige Faktoren, die der Entstehung des plötzlichen Kindstodes (SID) Vorschub leisten, werden von den Autoren (Professoren Poets und Jorch) vor allem das elterliche Rauchen, Überwärmung und Unterkühlung genannt.

Zusammenfassend werden folgende Empfehlungen ausgesprochen:

  1. Säuglinge sollten im 1. Lebensjahr in Rückenlage schlafen.

  2. Säuglinge sollten so ins Bett gelegt werden, dass ihr Kopf nicht durch Bettzeug bedeckt werden kann.

  3. Säuglinge sollten im elterlichen Schlafzimmer, aber im eigenen Bett schlafen.

  4. Säuglinge sollten sowohl vor als auch nach der Geburt in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen.

  5. Raumtemperatur und Bettdecke sollten so gewählt werden, dass es für die Kinder angenehm, d.h. weder zu warm noch zu kalt ist.

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Vorsorge bei Babys

Liebe Eltern,

wir freuen uns, dass Sie mit Ihrem Baby zu uns in die Praxis kommen.

Wir möchten Sie um folgendes bitten:

bringen Sie bei jeder Vorstellung ein Handtuch mit, auf das Sie das Baby legen können (wir haben große Untersuchungsbetten, auf denen Ihr Baby gut  untersucht werden kann)

nehmen Sie das Vorsorgeheft und den Impfausweis mit

Terminvergabe

Telefonische Auskunft

Ihre Fragen schreiben Sie am besten in ein Heftchen und bringen es zur Untersuchung mit. Ihr Baby soll sich mit Ihnen bei uns wohl fühlen und wir wollen es optimal versorgen.

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Terminvergabe

Liebe Eltern,

wir haben verschiedene Möglichkeiten gesucht, Wartezeiten abzubauen oder zu verhindern.
Spätestens bei Infektwellen, bei intensiv behandlungsbedürftigen Notfallpatienten, aber auch bei der Arbeit mit vielen Gastfamilien aus anderen Ländern und dadurch auftretenden Verständigungsschwierigkeiten bricht jedes Bestellsystem zusammen. So waren häufiger Familien verstimmt, weil sie trotz eines Termins warten mussten.

Haben Sie deshalb Verständnis, dass wir feste Termine nur noch für sehr kleine Kinder, Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen (zeitlich kalkulierbare Leistungen) vergeben können.
Ansonsten empfehlen wir zwar den Wochentag der Vorstellung in Abhängigkeit vom Krankheitsbild, geben aber keine feste Zeit vor. Wir glauben, dass hierdurch keine längeren Wartezeiten für Sie entstehen, dass wir aber ehrlich mit Ihnen umgehen.

Wir werden uns immer bemühen, Ihr Kind optimal zu versorgen.

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